Startseite

Aktuell

Termine Erstkommunionweg

Taufgelübdeerneuerung am 10. Jan. um 18.30 Uhr

Schülergottesdienst am 27. Januar um 07.30 Uhr

Exkursion 28. Januar (nur für Kinder)

Familiengottesdienst am 7. Februar um 07.30 Uhr

Familiengottesdienst und Suppentag am 1. März

Erstkommunionvorbereitungstag am 7. März (ev. ganzer Tag für Kinder/Nachmittag für Kinder + Erwachsene)

Schülergottesdienst am 17. März um 07.30 Uhr

 25. bzw. 28. März Palmenbinden

Palmsonntagsfeier am 28. März um 18.30 Uhr

Motschellen-Segnung am 1. April um 07.00 Uhr

Probe Erstkommunion am 11. April um 09.00 Uhr

Erstkommunion am 12. April um 10.00 Uhr

Fronleichnam am 4. Juni

Rückblick

Beliebte Rorate-Zmorge

Voller Eifer in die Adventszeit

Mit selbst gebundenen Adventskränzen und Chlausbesuchen erfreuen die Jugendlichen der KJBS (Kirchliche Jugend Bewegung Schwende) alljährlich Jung und Alt. Sie wenden viele Stunden dafür auf, nebst Schule und Ausbildung, einen Beitrag an ein vielfältiges Pfarreileben zu leisten.

Im November beginnen die Vorbereitungen für die Chlausbesuche. Anmeldungen werden entgegengenommen, Gewänder zurecht gemacht und Einsatzpläne geschrieben. Damit der Samichlaus allen Familien, Vereinen und Senioren gerecht werden kann, stehen drei Chlausgruppen im Einsatz. Dieses Jahr dürfen die Jugendlichen auf die Unterstützung von drei Familienvätern zählen. Das Durchschnittsalter der Mitglieder ist über die Jahre immer weiter gesunken. Daher freuen sich die Jugendlichen, die grosse Verantwortung mit Erwachsenen zu teilen. Die Jungen können die ersten Erfahrungen als Schmutzli sammeln, ehe sie sich sicher genug fühlen, als Samichlaus von Haus zu Haus zu gehen. Die Senioren ab 75 Jahren dürfen sich am dritten Adventssonntag auf den Chlausbesuch freuen. Dabei erhält Jede Familie ein kleines Präsent.

An vier bis fünf Abenden werden die Adventskränze gebunden. Auch an diesem Angebot erfreuen sich mindestens all jene, die es nicht selbst machen möchten. So werden ca. 25 Kränze vorbereitet und jeweils am ersten Adventssonntag zum Verkauf angeboten. Gleichzeitig lädt ein „Kafistöbli“ der KJBS zum Verweilen ein. Der Erlös kommt dem Verein zugute. Daraus werden verschiedene Ausflüge und Anlässe finanziert. In der KJBS geht es ja unter anderem darum, zusammen Spass zu haben. Der Verein bietet die Möglichkeit mit ehemaligen Schulkameraden aus der Primarschulzeit und anderen Bekannten aus der Umgebung in Verbindung zu bleiben. Ungefähr 12 Mal pro Jahr treffen sich die Jugendlichen. Sei es an kirchlichen Anlässen, wo sie wichtige Aufgaben übernehmen oder zu geselligen Ausflügen. Dazu gehören Rodeln, Klettern im Seilpark, Filmabend, Zelten, Skifahren und anderes. Zurzeit zählt die KJBS 46 Mitglieder von 15 bis über 23 Jahren.

Jubiläumssonntag mit Festgottesdienst und Brunch

100 Jahre Martinspfarrei – ein Grund zum Feiern

Am Sonntag, 9. November, wurde in Schwende gross aufgetischt. Die ganze Bevölkerung war eingeladen, das 100-jährige Bestehen der Martinspfarrei zu feiern. Das Festprogramm versprach für alle Altersgruppen etwas Ansprechendes.

Eine grosse Festgemeinde, darunter auch zahlreiche Trachtenfrauen und –kinder, hatten sich auf dem Kirchenpatz versammelt. Der imposante Aufmarsch von Fahnendelegationen, Trachtenfrauen, Kirchenrat und Geistlichkeit, begleitet von der Musikgesellschaft Brülisau, bildete den Auftakt zum grossen Jubiläumsgottesdienst. Während die Kleinen in der Kinderfeier betreut wurden, durften sich die Erwachsenen ganz auf die Messe einlassen, welche von Bischof Markus Büchel zelebriert wurde. Er hielt Rückschau auf prägende Ereignisse der letzten hundert Jahre. Just im Jahr der Pfarreigründung begann der Erste Weltkrieg mit all seinen Schrecken. In Schwende rückte man indes zusammen und gründete mit der Ermutigung und einem kleinen finanziellen Zustupf des Bischofs eine neue Pfarrei. Geschichtliche Gegensätze. Bischof Markus zeigte die neue Sitzbank, die zum Jubiläum angefertigt worden war und während dem Gottesdienst im Altarraum stand. Künftig wird sie im Friedhof zum stillen Verweilen einladen.

Der Chlustobelchor und eine sechsköpfige Streichmusik aus der Familie „Horn Sepp“ führte gemeinsam die Jubiläumsmesse von Josef Dobler auf. Diese Messe kam bisher noch nicht oft zur Aufführung und schien daher wie gemacht für das grosse Jubiläum der Pfarrei. Besonders für das jüngste Mitglied der Streichmusik, den zehnjährigen Enkel des Komponisten, war es ein besonderer Tag, durfte er doch erstmals mit den Grossen die Messe des Grossvaters spielen.

Nach dem Auszug aus der Kirche erfreute die Musikgesellschaft die Gäste erneut mit einem Ständchen. Allmählich begaben sich Gross und Klein in die Turnhalle, wo ein reichhaltiger Brunch vorbereitet worden war. Die Bäuerinnen und andere zahlreiche Helfer/-Innen hatten alle Register gezogen, um der grossen Gästeschar ein einladendes Buffet zu präsentieren. Auch die Tischdekoration war eine Besonderheit. Speziell zum Jubiläum wurde ein „Holzmodl“ der Kirche St. Martin geschaffen, das uns Thomas Sutter in verdankenswerter Weise stiftete. Die damit geformten „Anisbrötli“ zierten nun die festlich gedeckten Tische.

Während und nach dem Essen sorgten die Musikgesellschaft, der Chlustobelchor, die Streichmusik und die Stegreifgruppe für beste Unterhaltung. Kirchenratspräsident Leo Koller führte durch das Programm und lobte die gute Zusammenarbeit und die Einsatzbereitschaft aller Beteiligten. Er meinte, obwohl auch Schwende mit schwindendem Interesse an der Kirche zu kämpfen habe, lassen sich immer wieder tolle Leute finden, die das Pfarreileben in Schwung halten.

Landammann Daniel Fässler überbrachte die besten Glückwünsche der Standeskommission. Er schweifte gedanklich in die Vergangenheit, als die damals Verantwortlichen einen passenden Kirchenpatron suchen mussten. Martin, der Schutzpatron der Wanderer und Armen, sei eine sehr treffende Wahl gewesen. Der Heilige Martin habe es nach der Wahl zum Bischof vorgezogen, ausserhalb der Stadt in einem einfachen Holzhaus zu leben. Er war bestrebt, mit der Errichtung neuer Pfarreien ausserhalb der grossen Zentren den Menschen näher zu sein.

Auch Grossratspräsident Thomas Mainberger ergriff das Wort und brachte es in seiner Rede sehr passend auf den Punkt: Eine Gemeinschaft hat dann eine Zukunft, wenn deren Mitglieder eine Beziehung zu ihr haben. Dafür braucht es Menschen, die Verantwortung übernehmen. Dies tun wir schon, wenn wir einfach mitmachen. Wer mitmacht, pflegt seine Beziehung zu unserer Gemeinschaft und füllt diese mit Wertschätzung und Inhalt.

Ein Schätzwettbewerb lockerte das Programm auf und es stand die Frage im Raum, wie viele Taufen wurden in diesen 100 Jahren in der Martinskirche gefeiert. Zwischen 300 und 30'ooo wurde alles geschätzt. Die richtige Lösung aber war 1596 Kinder. Am nächsten kamen mit nur 1 Taufe daneben Albert Inauen, Pia Signer und Jakob Rusch. Sie und 10 weitere glückliche SchätzerInnen dürften einen schönen Preis entgegennehmen.

Die Organisatoren hatten auch an die jüngste Generation gedacht und es gab ein spezielles Kinderprogramm. Nach dem Essen leerten sich die Kindertische also recht schnell, da sich die meisten das Angebot nicht entgehen lassen wollten. Mitglieder der Frauengemeinschaft hatten beliebte Gruppenspiele vorbereitet und betreuten diese Posten ausserhalb der Turnhalle.

Die Feierlichkeiten zum Pfarreijubiläum St. Martin sind noch nicht zu Ende. Am Martinstag selbst, dem 11. November, findet um 9.30 Uhr eine Eucharistiefeier mit festlichem Orgelspiel statt. Die Kinder machen sich dann wie jedes Jahr nach dem Eindunkeln mit ihren Laternen auf den Weg nach Schwende, wo um 18.30 Uhr die Kinderfeier stattfindet.

.............................................................................

Historisch kultureller amüsanter Jubiläumsnachmittag

Start zu den Jubiläumsveranstaltungen hat Erwartungen übertroffen.

Mit rund 100 interessierten Gästen durften wir einen überaus spannenden, abwechslungsreichen und auch amüsanten Nachmittag erleben mit verschiedenen Referenten und Erzählern.

Weitere Fotos in der Fotogalerie.

Erntedank

Eine reich geschmückte Kirche mit wunderbaren Erntegaben liessen jeden Gottesdienstbesucher mit Dankbarkeit erfüllen. Es ist nicht und darf nicht selbstverständlich sein, dass es uns so gut geht. Reich sind wir wieder beschenkt worden. Ein herzliches Dankeschön auch unseren Bäuerinnen, die uns nach der Feier mit einem feinen Ernteapero beschenkt haben.

.............................................................................

Das Minifäscht war dä Hit

Weitere Bilder in der Fotogalerie.