Startseite

Aktuell

Kalender





Eschböhlgottesdienst am 31. August
Ministrantenfest am 7. September

***
100 Jahre Martinspfarrei - Auf den Spuren der Martinspfarrei im Schwendetal:
Kulturelles, Geschichtliches und Amüsantes am 25. Oktober (spannender Nachmittag mit Roland Inauen und Sandro Frevel)

***
Pfarreijubiläum mit Bischof Markus am 9. November mit Festgottesdienst und anschl. Brunch

***

Rückblick

Schuljahreröffnung

Glück und Segen für das neue Schuljahr

Gottesdienst zum Schulbeginn in Schwende

Wie schnell sie doch vergangen sind: Sechs Wochen ausspannen, reisen, geniessen… Die Sommerferien sind zu Ende und mit dem ersten Schultag geht für viele Kinder „Der Ernst des Lebens“ in eine neue Runde. Sei es in einer höheren Klasse, im Kindergarten oder gar in der ersten Klasse.

Auch in Schwende und Umgebung waren am Montagmorgen Gross und Klein zeitig auf den Beinen. Die neuen Tornister und Kindsgitäschli wurden mit Freude und sichtlichem Stolz getragen und gegenseitig bestaunt. In Schwende bekommt der erste Schultag durch den feierlichen Eröffnungsgottesdienst jeweils zusätzliche Bedeutung. Den Kindern, Eltern und Lehrern wird der Segen für ein erfolgreiches Schuljahr erteilt. Besonders für die Erstklässler, die namentlich erwähnt und nach vorne gebeten werden, ist es ein ganz besonderer Moment. Für sie beginnt mit dem heutigen Tag ein neuer Lebensabschnitt.

„Jetzt dörid me en Bank wiete hönne setze!“ so klang es, als die Kinder sich auf den Weg zur Kirche machten. In Schwende funktioniert die Sitzordnung in den Bankreihen - schön nach Klassen sortiert - seit jeher ohne das Zutun Erwachsener. Man sitzt einfach jedes Jahr eine Reihe weiter hinten. Die Lehrer/-innen unterstützten Toni Kuster bei der Gestaltung des Gottesdienstes. Anhand verschiedener Paar Schuhe gingen sie auf die vielen Facetten und Anforderungen ein, die der Schulalltag mit sich bringt: Der Bergschuh stand für die steilen und steinigen Wege, die uns schliesslich doch zum Gipfel führen. Die Sandalen symbolisierten die Offenheit und Leichtigkeit, mit welcher wir uns auf neues Wissen und neue Ideen einlassen sollen. Der Ausgangsschuh stellte dar, wie wichtig Umgangsformen sind um zu einem guten Arbeits- und Lernklima beizutragen.

Grosse Bereicherung erfuhr der Gottesdienst durch die musikalische Mitwirkung dreier Lehrer/-innen, die mit Klavier, Querflöte und Gitarre wunderbare Akzente setzten. Auch für den neuen Lehrer im Team, Tobias Manser (Gitarre), war heute ein besonderer Tag. Er übernahm seine ersten beiden Klassen in Schwende. Einst selbst in diesen Räumen zur Schule gegangen, freue er sich ganz besonders auf die neue Herausforderung. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Freude bei seiner anspruchsvollen Aufgabe.

Mer hends gschafft

Neue Klänge für Martin, Maria, Josef, Niklaus und Barbara

Schwendner Kirchenglocken mit neuen Klöppeln ausgestattet

Ein wohl eher seltenes Schauspiel war Anfang der Woche vor der Kirche St.Martin in Schwende zu beobachten. Die in die Jahre gekommenen Klöppel der fünf Kirchenglocken mussten ausgewechselt werden. Ein nicht ganz leichtes Unterfangen: Die bis zu 120 kg schweren Eisenteile mussten auf eine Höhe von ca. 25m gezogen und montiert werden. Zu diesem Zweck wurde ein grosser Lastenkran neben dem Kirchturm aufgestellt und die Fachmänner hievten die Klöppel an der Aussenwand hoch zum Glockenturm. Es ist schwer vorzustellen, wie es die Erbauer der Kirche vor 85 Jahren fertig brachten, die Glocken, welche zwischen 350 bis 3000 kg wiegen, auf den Kirchturm zu ziehen.

Die alten Klöppel stammen aus dem Jahre 1929 und wurden wie damals üblich in einer traditionell schweren Form hergestellt. Mit den Jahren und durch die unzähligen Schläge, die auf das Metall einwirkten, verhärteten sich die Klöppel zunehmend, was zu Schäden an den Glocken führte. Heutige Klöppel haben eine rundere Form und sind leichter. Dies wirkt sich günstig auf den Alterungsprozess und den Klang der Glocken aus. Achten wir uns in den kommenden Tagen also ganz besonders auf den vielleicht etwas weicheren Klang der Schwendner Kirchenglocken.

Familiengottesdienst zum Schulschluss

Es ist ein besonderer Moment, wenn ein Schuljahr zu Ende geht. Die Freude ist gross, dass man das Ziel erreicht hat und trotzdem ist ein wenig Wehmut dabei. Das eine oder andere wird sich ändern und die Sechstklässler werden von nun an die Schule im Dorf besuchen. Abschied nehmen mussten wir auch von Beat Ottiger, der die Schülergottesdienste jeweils musikalisch mit seinen Schülern kreativ mitgestaltet hat.


Das Sinnbild der Seifenblase begleitete uns durch den Gottesdienst und wollte einladen, nicht aufzuhören zu träumen von den schönsten Farben des Lebens, auch wenn wir immer wieder die Erfahrung machen müssen, dass sie platzen. Die Kraft der Träume schon ermutigt uns und verändert die Welt.

Nach dem Gottesdienst erwartete uns eine schöne Glut, vorbereitet von der Jugendgruppe. Die Würste wurde ausgepackt und es entwickelte sich eine frohe Stimmung. Manche blieben an diesem lauen Sommerabend "höckeln" und genossen das gemütliche Beisammensein. Wer hätte das gedacht: Zum Schluss servierte Sepp und Margrith noch Kaffee und feine selbstgemachte Kuchen. Herzlichen Dank allen, die sich engagiert haben.

.

Weitere Bilder in der Fotogalerie.