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Aktuell

Berggottesdienste

Ab sofort sind die aktuellen Berggottesdienste unter der Rubrik "Gottesdienste" aufgeschaltet.

Rückblick

Familiengottesdienst zum Schulschluss

Bald ist es geschafft – die Ferien sind nah!

Die Eltern aller schulpflichtigen Kinder wissen, was die letzten Wochen eines jeden Schuljahres bedeuten: Projekttage, Schulreisen, Theateraufführungen, Abschlussveranstaltungen, Aufräumarbeiten. Jetzt ist es Zeit; wir sind reif für die Ferien. So tönt es jetzt vielerorts – so auch in Schwende.

Dort wird das Ende des Schuljahres in einem besonderen Familiengottesdienst gefeiert. Am vergangenen Samstag war es wieder soweit und eine beachtliche Schar Kinder fand sich mit ihren Eltern in der Kirche ein. Es ist zu einem schönen Ritual geworden, die Sechstklässler in dieser Feier zu segnen und ihnen eine Bibel mit auf den Weg zu geben. Auch bei der Gestaltung des Gottesdienstes spielen sie eine aktive Rolle. Nach acht Jahren in Schwende, in denen sie jedes Jahr eine Kirchenbank weiter nach hinten gerutscht sind, erreichten sie nun die hinterste Reihe. In Schwende wird diese Tradition wie selbstverständlich an die Kleinen weitergegeben und die Kinder wissen genau, wo sie in der Kirche sitzen. Für die abtretenden Schwendner Schüler verändert sich nun vieles, was mit Freude und Spannung, aber auch ein bisschen Wehmut verbunden ist. Man lässt das Vertraute hinter sich und begibt sich in die „grosse weite Welt“ nach Appenzell.

Im Anschluss an den Gottesdienst wartete auch dieses Jahr eine heisse Glut auf die Kirchgänger. Die Leiterinnen der Jugendgruppe Schwende sorgten dafür, dass alle ihre mitgebrachten Würste grillieren konnten. So liess man sich gerne nieder und genoss anschliessend auch noch ein Stück Kuchen.

Man verliert sich trotzdem nicht aus den Augen

Die Jugendgruppe Schwende bietet Jugendlichen der 1. und 2. Oberstufe die Möglichkeit, die lieb gewordenen „Gspänli“ aus der Primarschulzeit regelmässig zu treffen. Jeden zweiten Mittwoch steht die Tür zum Jugendraum im Pfarreiheim offen und verschiedene Aktivitäten laden zum Mitmachen ein. Lydia Hehli und Rita Müller sind darum bemüht, den Kindern den passenden Rahmen zu bieten, halten sich ansonsten aber bewusst im Hintergrund. Sie begleiten die Kinder bei ihren zahlreichen Spaziergängen und allerlei anderen Aktivitäten. Die Ideen dazu werden jeweils vor Ort zusammengetragen und spontan umgesetzt. Das kommt bei den Jugendlichen gut an. Die Gruppe ist beliebt und schlägt mit ihrem Angebot eine Brücke zur KJBS (Kirchliche Jugendbewegung Schwende), die für Jugendliche und junge Erwachsene ab der 3. Oberstufe offen steht.

"Öse Heegottstag“

Schon vor dem Gottesdienst knallen Böllerschüsse durch das Tal und hallen zurück von den Hügeln und Felsen. Aus allen Richtungen kommen Trachtenfrauen, Kinder, Soldaten, schwarze Baldachinträger und junge Burschen im weissen Hemd zur Kirche Schwende. Das Gotteshaus liegt etwas erhöht über dem Dorf. Die Aussicht vom Kirchplatz auf die Ausläufer des Alpstein-Massives ist eindrücklich und wunderschön.

Auch der heutige Zelebrant, Generalvikar P. Josef Rosenast, der Ur-Appenzeller im Ordinariat, hat sich speziell herausgeputzt. Auf seinem weissen Hemdkragen sind zwei Kreuze aufgestickt, um den Hals trägt er eine Brosche mit dem Appenzeller-Bären. Kurz vor dem Gottesdienst treffen sich die Erstkommunion-Kinder des Jahres. Sie werden in der heutigen Feier ganz besonders in die Mitte genommen. Mit dem Generalvikar dürfen sie in die Kirche einziehen.

Fronleichnam soll aber nicht nur für die Kinder ein Erinnerungsfest an die Erstkommunion sein. „Was ist die Mitte unseres Lebens?“, fragt P. Josef Rosenast die versammelte Gemeinde. Er ermuntert, Jesus nicht nur an speziellen Feiertagen in die Mitte zu nehmen, sondern über das ganze Jahr. „So wie ihr Freundschaften pflegt, so pflegt auch die Beziehung mit Jesus“, betonte er.

Nach der Eucharistiefeier begibt sich die Gemeinde geordnet auf die Prozession. Jede und jeder hat ihren Platz. Das Allerheiligste – in der Monstranz unter dem Baldachin – wird von der Geistlichkeit im festlichen Ornat getragen und von der Festgemeinde begleitet. Bannerträger kirchlicher und weltlicher Vereine, Behörden, Kirchenräte und Kirchenchor, Ministranten, Erstkommunikanten Trachtenträgerinnen und Fronleichnamsschützen formieren den Prozessionszug, der in Schwende vier Stationen hat. Unterwegs zwischen den Altären betet die Prozessionsgemeinde den Rosenkranz, das Vaterunser und das Credo. Abwechselnd, in dauernder Anbetung.

An den mit Wiesenblumen und gestickten Tüchern liebevoll geschmückten vier Altären thematisiert P. Josef Rosenast die Lebensstufen der Menschen: Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter und Alter. Schriftlesungen, Lieder und immer wieder laute Böllerschüsse, sowie Gewehrsalven aus den Gewehren der mitgehenden Soldaten, gehören traditionell zu den einzelnen Stationen.

Und natürlich der sakramentale Segen in alle Himmelsrichtungen: „Für alle die hier sind, für alle die nicht hier sein können, für unsere Heimat und weit darüber hinaus, vor allem auch in Länder, die arm sind oder unter Krieg und Terror leiden“.

Hier im Appenzellerland scheinen die Probleme der Welt an diesem Tag weit weg. Die Sonne scheint, die gute Gemeinschaft ist spürbar und die Kirche ist „im Dorf“ geblieben. Die Einheimischen feiern in Schwende, etwas anders als in der Touristen-Hochburg Appenzell, ganz unter sich. Falls sich Touristen dem Zug angeschlossen haben, fallen sie nicht auf. Mit Gewehrsalven zu Ehren des Generalvikars, der Trachtenfrauen, für die verstorbenen Fronleichnamsschützen und weitere Protagonisten endet die Feier. „Gott segni Land ond Lüüt“.

Wir wünschen allen Innerrhödler(innen) und allen die heute Feiertag haben, „no en schöne Soontig!“. (Text und Bilder: S. Rüthemann)

Pfarrei-Picknick mit Bräteln an Auffahrt

Muttertagsbasteln

Festliche Erstkommunion bei schönstem Wetter

Wer trägt das Kreuz? Kreuzwegandacht nach Maria Ahorn

Jesus, komm zu mir - Palmsonntag

Beliebter Seniorenzmittag

Erlebnistag für angehende Erstkommunikanten in Schwende

Bald ist es soweit und der grosse Tag ist da: Die Erstkommunion am 12. April. Vorher gilt es aber noch einige Vorbereitungen zu treffen. Dazu bot der Erlebnistag vom vergangenen Samstag den Kindern aus Brülisau und Schwende den passenden Rahmen.

Auf dem Weg zur Erstkommunion haben die 17 Drittklässler aus den beiden Pfarreien schon Einiges gelernt und erlebt. Nebst dem Religionsunterricht, wo das Thema ausführlich behandelt wird, durften sie im Januar bei einer Exkursion im Kloster Glattburg die klösterliche Hostienherstellung beobachten. Auch die Erneuerung des Taufgelübdes wurde bereits Anfang Jahr gefeiert und die Kinder wurden erstmals aktiv in die Gestaltung des Gottesdienstes eingebunden.

Erst am Vorbereitungstag erfahren die Kinder, unter welchem Leitspruch ihre Erstkommunion gefeiert wird. Zum Thema „Jesus – Brot des Lebens“ führte sie ihr Weg am Samstagmorgen zunächst in die Bäckerei Böhli AG. Dort durften sie unter fachkundiger Anleitung ein Brot in der Form einer Ähre backen und erfuhren dabei hautnah, wie aus einfachen Zutaten ein feines, knuspriges Brot entsteht.

Weiter ging es nach Schwende, wo auch die Eltern zur Gruppe stiessen. Bei einem einfachen Suppen-Zmittag erfuhren sie, was die Kinder am Morgen erlebt hatten. Während die Erwachsenen das reichhaltige Kuchenangebot geniessen durften, ging es für die Kinder weiter. Sie traten im Spiel „Montagsmaler“ in zwei Gruppen gegeneinander an und es wurde lautstark gewetteifert.

Am Nachmittag ging es kreativ weiter. Die Kirchendekoration wurde gestaltet und jedes Kind durfte mit seiner Begleitperson eine persönliche Kerze verzieren. In zwei Ateliers wurde gemalt, ausgeschnitten und dekoriert. Die Zeit verging wie im Flug und am Ende durften sich alle über ihre vollendeten Werke freuen. Die Schlussfeier in der Kirche bildete den besinnlichen Abschluss dieses erlebnisreichen Tages.

Stimmungsvoller Suppentag

Zu Besuch in der Hostienbäckerei

Taufgelübdeerneuerung

Im feierlichen Gottesdienst haben unsere Erstkommunikanten am Fest Taufe Jesu JA gesagt zu ihrem Weg als glaubende und hoffende Menschen. Zugleich wurde die Pfarrei eingeladen, die Verbundenheit mit unseren Erstkommunikanten im Gebet zu pflegen.

100 Jahre Martinspfarrei

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