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Gottesdienst beim Forstseeli am 17. August
Schuljahreröffnung am 18. August um 10.30
Eschböhlgottesdienst am 31. August
Ministrantenfest am 7. September

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100 Jahre Martinspfarrei - Auf den Spuren der Martinspfarrei im Schwendetal:
Kulturelles, Geschichtliches und Amüsantes am 25. Oktober (spannender Nachmittag mit Roland Inauen und Sandro Frevel)

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Pfarreijubiläum mit Bischof Markus am 9. November mit Festgottesdienst und anschl. Brunch

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Rückblick

Mer hends gschafft

Neue Klänge für Martin, Maria, Josef, Niklaus und Barbara

Schwendner Kirchenglocken mit neuen Klöppeln ausgestattet

Ein wohl eher seltenes Schauspiel war Anfang der Woche vor der Kirche St.Martin in Schwende zu beobachten. Die in die Jahre gekommenen Klöppel der fünf Kirchenglocken mussten ausgewechselt werden. Ein nicht ganz leichtes Unterfangen: Die bis zu 120 kg schweren Eisenteile mussten auf eine Höhe von ca. 25m gezogen und montiert werden. Zu diesem Zweck wurde ein grosser Lastenkran neben dem Kirchturm aufgestellt und die Fachmänner hievten die Klöppel an der Aussenwand hoch zum Glockenturm. Es ist schwer vorzustellen, wie es die Erbauer der Kirche vor 85 Jahren fertig brachten, die Glocken, welche zwischen 350 bis 3000 kg wiegen, auf den Kirchturm zu ziehen.

Die alten Klöppel stammen aus dem Jahre 1929 und wurden wie damals üblich in einer traditionell schweren Form hergestellt. Mit den Jahren und durch die unzähligen Schläge, die auf das Metall einwirkten, verhärteten sich die Klöppel zunehmend, was zu Schäden an den Glocken führte. Heutige Klöppel haben eine rundere Form und sind leichter. Dies wirkt sich günstig auf den Alterungsprozess und den Klang der Glocken aus. Achten wir uns in den kommenden Tagen also ganz besonders auf den vielleicht etwas weicheren Klang der Schwendner Kirchenglocken.

Familiengottesdienst zum Schulschluss

Es ist ein besonderer Moment, wenn ein Schuljahr zu Ende geht. Die Freude ist gross, dass man das Ziel erreicht hat und trotzdem ist ein wenig Wehmut dabei. Das eine oder andere wird sich ändern und die Sechstklässler werden von nun an die Schule im Dorf besuchen. Abschied nehmen mussten wir auch von Beat Ottiger, der die Schülergottesdienste jeweils musikalisch mit seinen Schülern kreativ mitgestaltet hat.


Das Sinnbild der Seifenblase begleitete uns durch den Gottesdienst und wollte einladen, nicht aufzuhören zu träumen von den schönsten Farben des Lebens, auch wenn wir immer wieder die Erfahrung machen müssen, dass sie platzen. Die Kraft der Träume schon ermutigt uns und verändert die Welt.

Nach dem Gottesdienst erwartete uns eine schöne Glut, vorbereitet von der Jugendgruppe. Die Würste wurde ausgepackt und es entwickelte sich eine frohe Stimmung. Manche blieben an diesem lauen Sommerabend "höckeln" und genossen das gemütliche Beisammensein. Wer hätte das gedacht: Zum Schluss servierte Sepp und Margrith noch Kaffee und feine selbstgemachte Kuchen. Herzlichen Dank allen, die sich engagiert haben.

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Stimmungsvolle Sennenprozession zum Kreuz am Berg

Am Auffahrtsvormittag pilgerten die Brülisauer und Schwendner Gläubigen von zwei Seiten kommend zum Kreuz am Berg, um dort gemeinsam einen Gottesdienst zu feiern. Angeführt von Kreuz- und Fahnenträgern machten sich die Bittgänger, darunter erfreulich viele Kinder und Jugendliche, auf den Weg. Es war ein schöner Anblick, als die beiden Pfarreien zusammenfanden um gemeinsam zu beten. Das Kreuz auf dem Felsen wurde zur Zeit der Viehseuche um 1902 errichtet und die Sennen gelobten, alljährlich an Christi Himmelfahrt dorthin zu pilgern. Ein Versprechen das bis heute eingehalten wird.

Pfarrer Stephan Guggenbühl zeigte sich erfreut über die grosse Schar Gläubige und begann den Gottesdienst mit der Frage: “Wenn ihr den Himmel zeichnen müsstet, wie würde er aussehen?“ Die meisten würden ihn spontan als blau beschreiben, doch darüber hinaus wissen wir nichts. Trotzdem benutzen wir im Alltag oft Ausdrücke wie „ein himmlischer Tag“ oder „himmlische Musik“ und anderes. Wir dürfen in solchen Momenten ein Stück Himmel erleben, den Himmel in uns tragen.

In seiner Predigt ging es Pfarrer Guggenbühl um die Aufrichtigkeit und Glaubwürdigkeit von uns Christen. Dabei stützte er sich auf einige Zitate von Papst Franziskus, der mit seiner unkonventionellen, direkten Art und seiner Bescheidenheit viele Menschen anspricht. „Mir ist eine ‚verbeulte‘ Kirche, die verletzt und beschmutzt ist, weil sie auf die Strassen hinausgegangen ist, lieber als eine Kirche, die aufgrund ihrer Verschlossenheit und ihrer Bequemlichkeit, sich an die eigenen Sicherheiten zu klammern, krank ist.“

Wir alle sollen einander respektvoll behandeln und offen sein für andere Kulturen und Meinungen. Wir dürfen unseren Glauben mit Freude leben, so wie heute an diesem wundervollen Tag. Der Männerchor Alpstee berührte mit seinem gepflegten Gesang und gab dem Gottesdienst einen würdigen Rahmen.

FG-Ausflug nach Schaffhausen

Eine grosse Schar Frauen liessen sich den diesjährigen FG-Ausflug nicht entgehen. Zuerst ging es nach Schaffhausen, wo wir eine interessante Führung auf und im Munot erlebten. Nach einem feinen Mittagessen im Thiergarten ging es mit dem Car nach Stein am Rhein. Dort bestiegen wir das Schiff und fuhren bei der Insel Werd vorbei nach Berlingen am Untersee. Von dort ging es durch die Hügel und Felder des Thurgaus zum Stelzenhof auf dem Ottenberg. Die grosse Gartenwirtschaft liess nur erahnen, was da jeweils am Sonntagmorgen im Maimonat abgeht. Der weit herum bekannte Maientanz hat hier Tradition. Nach einem feinen Vesperplättli hiess es aufzubrechen für das letzte Wegstück nach Hause. Mit schönen und spannenden Erinnungen kehrten wir nach einem erlebnisreichen Tag wieder nach Weissbad zurück und mit einem letzten Umtrunk beendeten die einen den Ausflug in der Loos.

Weitere Fotos sind zu sehen in der Fotogalerie.

Festtag für unsere Erstkommunikanten

Weitere Bilder in der Fotogalerie.

Bischof Markus zu Besuch

Die Firmung in Schwende war auch für die Ministranten ein besonderes Ereignis, denn es ist nicht alltäglich, dass man dem Bischof so nahe kommt und dabei den Bischof als coolen Menschen erfahren kann.

Die Ministranten wurden vom Bischof ermutigt, ihrem Glauben treu auf der Spur zu bleiben und den Ministrantendienst als Berufung anzunehmen.